Aktuelles zur Entwicklung des Schutzkonzeptes
Liebe Gemeinde,
in den letzten Monaten haben wir bereits einige Schulungen im Kirchenkreis Altholstein zur
Entwicklung des Schutzkonzeptes besucht.Nun haben wir uns als Arbeitsgruppe getroffen und eine
Vorgehensweise für die nächsten Schritte der Entwicklung erarbeitet.
Ein großer Punkt ist die Risikoanalyse und dafür brauchen wir eure/Ihre Hilfe.
Wir möchten alle Gruppen in der Friedensgemeinde besuchen kommen, die sich in unseren Räumlichkeiten treffen.
Dabei möchten wir mit euch und Ihnen z.B. ins Gespräch kommen, wer die leitenden Personen sind,
wo sich mehr Schutz gewünscht wird und wie sicher ihr/Sie unsere Räumlichkeiten einschätzen.
Wir werden uns vor unseren Besuch bei euch/Ihnen in der Gruppe anmelden und unseren Fragebogen
euch/Ihnen im Voraus zukommen lassen, sodass sich alle auf unseren Besuch vorbereiten können.
Die Arbeitsgruppe besteht aktuell aus den Ehrenamtlichen
Axel Bartelt, Wolfgang Caliebe, Karina Kühl, Jasmin Sepke und Susanne Sick.
Bei Fragen, Problemen und Anregungen könnt ihr / können Sie uns gerne jederzeit ansprechen.
Außerdem freuen wir uns sehr darüber, dass uns Franziska Voß ab September hauptamtlich mitunterstützen wird.
Eure/Ihre Arbeitsgruppe „Schutzkonzept“
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Die Friedensgemeinde setzt den Auftrag der Nordkirche um und entwickelt ein Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt.
Dies ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Qualitätsentwicklungsprozess. Pastorin Behrend wird diesen Prozess
in unserer Gemeinde mit einer Arbeitsgruppe begleiten. Die Erarbeitung des Schutzkonzeptes ist als gemeinsamer Prozess
angelegt, an dem möglichst viele beteiligt werden sollen. Ziel ist es, Prävention in den Gemeindealltag zu integrieren
und im täglichen Handeln zu verankern. Das Konzept wird kontinuierlich weiterentwickelt und in den Austausch mit allen
Beteiligten einbezogen. Die Grundlage für unsere Maßnahmen zur Prävention, Intervention und Aufarbeitung bilden das
Präventionsgesetz und die dazugehörige PrävGv-Ausführungsverordnung der Nordkirche. Unser Auftrag lautet daher:
Das Präventionsgesetz in unserer Gemeinde konkret umsetzen! Ziele des Schutzkonzeptes:
• Förderung einer Kultur der Wertschätzung, Achtsamkeit und Grenzwahrung
• Verantwortungsvolles Beziehungs- und Vertrauenshandeln in Abhängigkeitsver-hältnissen
• Schutz vor Gewalt und Verletzungen persönlicher Rechte
• Sensibilisierung für professionelle Nähe und Distanz
• Sensibilisierung für das Thema im kirchlichen Kontext
• Erweiterung von Wissen und Handlungskompetenz
• Förderung von Sprachfähigkeit und Haltungssicherheit
• Verlässlicher fachlicher Umgang mit Hinweisen auf Fehlverhalten oder Gewalt
• Ernsthafte Prüfung jeder Vermutung und jedes Hinweises
• Verantwortung für Interventionen auf Leitungsebene sicherstellen
Alle Gruppen innerhalb der Gemeinde sollen in diesen Prozess einbezogen werden.
Der Austausch soll helfen, blinde Flecken zu vermeiden, Transparenz zu schaffen und Machtfragen zu reflektieren.
Unser Ziel ist es, tragfähige Lösungen zu entwickeln, die Identifikation und Akzeptanz fördern.
Schutzkonzept = Schriftliche Vereinbarung: „Das machen wir konkret!“